Alle Artikel in: How-Tos

Chatroulette First Person Shooter

Chatroulette wird zum Zombie-Shooter

Die Plattform Chatroulette ist eigentlich bekannt für seine zufällig vermittelten One-on-one-Videochats. Wer dabei kürzlich das Glück hatte, auf die britischen Filmemacher von Realm Pictures zu treffen, wurde direkt hineinkatapultiert in einen First Person Zombie-Shooter. Die Filmemacher schnallten einem Darsteller eine Webcam um. Die zugeschalteten User sahen also, was er sah. Der Clou war, sie konnten ihm über ihre Mikrofone Befehle geben: „Benutze die Brechstange, um durch die Tür zu kommen!“ So entfaltete sich eine Zombie-Storyline wie in einem Videospiel, nur wurde sie live vor der Webcam inszeniert. Das Ergebnis ist grandios. Quelle: VICE. Bild: RealmPictures / YouTube 

Rickstaverse - Rick and Morty

Storytelling mit Instagram: Willkommen im #Rickstaverse

Zum Start der neuen Staffel von Rick and Morty, einem Comedy-Format des US-TV-Senders Adult Swim, wurde auf Instagram die sehr schicke Kampagne #Rickstaverse gelauncht, mit der die Nutzer in die Storywelt von Rick and Morty eintauchen und sie auf eigene Faust erkunden können. Dafür wurden 80 Accounts auf Instagram angelegt. Jeder Account repräsentiert einen Ort im Serien-Universum: einen Planeten, eine Stadt usw. Ruft man einen Account auf und schaut ihn sich in der Rasteransicht an, sieht man ein großes, aus mehreren quadratischen Einzelbildern zusammengesetztes Bild des Ortes. Damit das Ganze stimmig aussieht, wurden die Einzelbilder in jedem der 80 Accounts in einer festgelegten Reihenfolge hochgeladen und dazu noch jeweils mit Text versehen. Die Instagram-Accounts bestehen also nicht aus einer losen Abfolge von Fotos, sondern gründen auf einem gut durchdachten Arrangement, das visuell ganz im Stil der Serie gehalten ist. Bild: Instagram / Adult Swim Manche Einzelbilder enthalten Verknüpfungen zu anderen Accounts. Mit einem Klick warpt man quasi von Ort zu Ort und kann so die Storywelt ergründen. Auch Querverweise zu weiteren Kampagnenelementen sind integriert. Der Mechanismus der Kampagne ist nicht neu. …

Screenshot aus "Call of Duty: Advanced Warfare"

So verlief die Video-Kampagne zu Call of Duty: Advanced Warfare

Als im November 2014 der Shooter Call of Duty: Advanced Warfare für PC und Konsolen erschien, kursierten bereits jede Menge Screenshots und vor allem Videos über das Game im Netz. Publisher Activision startete nämlich ca. 6 Monate vor dem Release mit einer groß angelegten Video-Kampagne, die mit aufwändig produzierten Clips und vor allem mit ein paar außergewöhnlichen Formaten überraschte. In einem Gastartikel für den FourScreens Blog habe ich die Video-Kampagne zu Call of Duty: Advanced Warfare genauer unter die Lupe genommen. Ich habe mir die Formate, ihre Umsetzung und die Zeitpunkte ihrer Veröffentlichung angesehen und daraus die wichtigsten Erkenntnisse abgeleitet, die auch auf Video-Kampagnen in anderen Branchen anwendbar sind, darunter… warum es für Produkt und Kampagne eine zentrale Leitidee geben muss, die crossmedial transportiert wird, warum es im Rahmen einer Video-Kampagne lohnenswert sein kann, außergewöhnliche Formate zu wagen, welche Rolle das richtige Timing bei der Veröffentlichung der Clips spielt, warum die Videos für die Konsum- und Sehgewohnheiten der Zielgruppen optimiert sein müssen und warum es so wichtig ist, frühzeitig ins Community Management zu investieren. Den …

Clown mit Luftballons auf der Straße

Aprilscherze: Die jährliche Chance, Fans zu begeistern

Der 1. April ist mal wieder vorbei – und recht viel Lustiges kursierte in meinem Netz diesmal nicht. Leider. Amüsant war die Möglichkeit, Pac-Man auf Google Maps zu spielen. Aber das war kein Aprilscherz. Das war ein Life Hack für etwas mehr Spaß im Alltag. Deutlich lustiger war da schon Playstation Flow. Unterwasser Zocken FTW! Es ist nicht einfach, einen Aprilscherz zu inszenieren, der nicht sofort als Fake entlarvt wird. Und weil es leider jedes Jahr so viele schlechte Aprilscherze gibt, scheint sich mittlerweile eine gewisse Abneigung entwickelt zu haben gegen den einen Tag, an dem Marken versuchen, besonders witzig zu sein. Aber als Marke deshalb einen Rückzieher zu machen und für den 1. April gar nichts vorzubereiten ist auch kein guter Weg. Denn bei den Menschen ist die Erwartungshaltung da, dass vielleicht diesmal ein Scherz kommen wird, der alle von den Socken haut. Jahr für Jahr ist der 1. April eine Chance, die Menschen zu begeistern. Und die sollte sich keine Marke entgehen lassen. Tatsächlich haben sich ein paar große Marken dann doch noch …

Zwei Männer beim Armdrücken

Leg dich nicht mit DIE WELT an

Und jetzt noch ein sehr schönes Beispiel, das zeigt: Deutsche Marken können Community Management, wenn sie sich nur trauen. Nach der Deutschen Bahn und Spiegel TV wagt auch Die Welt eine Kommunikation mit ihrer Fanbase, die weit mehr ist als das übliche Dialog-Einerlei, das man im Web sonst an allen Ecken und Enden findet. Während die meisten Marken krampfhaft versuchen, bloß nie den dialogischen Bogen zu überspannen, immer nett und seriös zu bleiben und bloß niemals in die Kontroverse abzurutschen (und dadurch zum Gähnen langweilig sind), kommunizieren Marken wie Die Welt auf eine Weise, die so dermaßen für Aufsehen sorgt, dass sogar andere Medien darüber berichten. So geschehen auf Storyfilter.com – zugegeben nicht das große Leitmedium, aber immerhin ein doch so gut vernetztes, dass mich der Artikel dank eines Freundes über Facebook erreicht hat. Dort finden sich zahlreiche Beispiele wie dieses hier: Bild: Storyfilter.com Manche Dialoge sind subjektiv hart an der Grenze des guten Geschmacks und beim Lesen dachte ich mir nicht nur einmal: Krass, die trauen sich aber was. Unterm Strich ist es dem …

Grumpy Cat schaut grumpy drein

Spiegel TV vs. Pegida

Während draußen auf den Straßen Demos und Gegen-Demos stattfinden und man als Zuschauer irgendwie das Gefühl bekommt, Pegida-Anhänger und ihre Gegner würden kaum ein Wörtchen miteinander wechseln, sieht das im Netz ein wenig anders aus. Im Netz kann man nämlich nicht durch die Städte marschieren, Banner hoch halten und Fahnen schwingen, komische Lieder singen und böse gucken. Was man online hingegen prima kann, ist schreiben, kommentieren, haten und ranten. Und dass das im Zuge dieser Pegida-Sache derzeit zuhauf passiert, vor allem auf den offiziellen Seiten von Presse und Medien, kann man sich denken. Das ist eine echte Herausforderung für die Community Manager, die diese Seiten betreuen, weil Dialogführung immer ein äußerst heikles Thema ist. Umso beeindruckender ist es für mich, wenn es das Community Management schafft, sehr souverän mit Hatern und Trollen umzugehen. So wie hier bei Spiegel TV auf Facebook: Diese Grafik hat mich über Facebook erreicht. Ich habe nicht verifiziert, ob der Dialog echt ist. Aber selbst wenn nicht, fände ich die Reaktion von Spiegel TV auf den Kommentar von Kilian B. absolut angemessen, …

Peer mag nich mehr

Seit dem 22. September hat Peer Steinbrück weder auf Twitter, noch auf Facebook irgendetwas gepostet. Er hat nicht mal nichts Sinnvolles gepostet, nee. Peer hat gar nichts gepostet. Nichts. Nada. Hey Peer, magst nich mehr? Bild: saarbruecker-zeitung.de Enttäuschend ist das. Ich meine, hat denn Peer Steinbrück nichts mehr zu erzählen seit der Wahl? Was macht er denn so den ganzen Tag? Nichts, wie es scheint. Wie steht’s denn mit den anderen Politikern? Mal sehen… Angela „The Boss“ Merkel (CDU) sprach immerhin alle paar Tage zum Volk Jürgen Trittin (Die Grünen) lässt ungefähr täglich einen Schwall los Gregor Gysi (Die Linke) ist auch noch gut dabei Philipp Rösler und Rainer Brüderle (FDP) sind getürmt und den ganzen Rest kennt sowieso keiner Jemandem wie mir, der eigentlich immer online ist und seine Informationen vor allem aus dem Social Web zieht, gefällt es gar nicht, zusehen zu müssen, wie die Social Media Accounts derer, die in unserem Land eine bedeutende Position inne haben, nach dem Wahlkampf austrocknen. Hier zeigt sich dann doch, dass für die Social Media nur ein …

Local Facebook – ein Praxisbeispiel

Unter „Local Facebook“ verstehe ich den Einsatz von Facebook in einem lokalen oder regionalen Kontext. Die Frage, die mich treibt, ist: Ist es eigentlich sinnvoll, das größte soziale Netzwerk der Welt nur lokal zu nutzen? Zum Beispiel in einem Umfeld, das über die eigene Kleinstadt oder den eigenen Stadtteil, in dem man wohnt, nicht hinausgeht? Verschenkt man dadurch nicht das riesige Potenzial, das Facebook bietet? Gerade kleine Unternehmen, die lokal tätig sind – einzelne Bäckereien, Friseure, Buchhändler etc., also alle, die nicht Teil einer Kette mehrerer Filialen sind – sollten sich diese Fragen ernsthaft stellen, wenn sie auf Facebook schielen und mit dem Gedanken spielen, die Plattform zu nutzen. Ich will diese Fragen, so wichtig sie auch sind, an dieser Stelle gar nicht vertiefen. Ich hatte nach einem persönlichen Erlebnis auf Facebook nur die große Lust, sie in meinem Blog zu stellen – vielleicht, um sie so im Hinterkopf zu behalten und zu einem späteren Zeitpunkt Antworten zu suchen. Dieses persönliche Erlebnis, das das Ganze ausgelöst hat, ist ein ganz einfaches, um nicht zu sagen ein …

Soziale Netzwerke stark in allen Altersgruppen

Der Branchenverband BITKOM hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass 78% aller Internetnutzer in Deutschland bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. 67% aller Internetnutzer nutzen soziale Netzwerke aktiv. Das ist wahrlich beeindruckend und belegt: Das Internet wurde zum Social Web. Noch interessanter ist aber die Tatsache, dass Social Media mittlerweile in allen Altersgruppen stark sind. Sieht man sich die 14- bis 29-Jährigen an, haben 9 von 10 Internetnutzern ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Bei den ab 50-Jährigen sind es ganze zwei Drittel. Quelle: www.bitkom.org Social Media werden dadurch noch nicht zu Massenmedien, weil ihre technische Reichweite durch die Mechanismen, auf denen soziale Netzwerke basieren, deutlicher beschränkt ist. Aber die von BITKOM ermittelte Altersverteilung lässt doch den Schluss zu, dass der Einsatz von Social Media gerade für kleine Unternehmen nicht mehr nur in der Nische eine Chance hat, sondern auch in der Breite Früchte tragen kann, wenn man es richtig angeht. Tipps für Ihre Social Media Arbeit Ich habe schon mehrfach betont, dass sich Social Media grundsätzlich für alle Unternehmen eignen, egal wie groß …

Wie Freelancer mit Social Media an neue Projekte kommen – Teil 2

Das ist Teil 2 meiner Artikelserie, wie Freiberufler Social Media für ihre Projektakquise nutzen können. Den ersten Teil mit den ersten beiden Tipps findet ihr hier. 3. Facebook: Seite oder Profil? Mir kommt es so vor, als wollten alle meine Kunden auf Facebook sein, aber jeder hasst es. Zugegeben, ich entwickle mich auch zunehmend zum Facebook-Kritiker. Dafür liebe ich Twitter und ich empfehle mittlerweile fast allen Social Media Einsteigern, mit Twitter zu starten, weil es einfach ist und alles Wesentliche vermittelt, was Social Media ausmacht (mehr zu Twitter weiter unten). Facebook hat den großen Vorteil, dass es die größte technische Reichweite von allen Social Media Plattformen hat. Aber es hat auch so einige Nachteile. Neben der eingeschränkten Reichweite, denen sich Facebook Seiten zunehmend konfrontiert sehen, gibt es da noch die mangelhaften Optimierungsmöglichkeiten einer Facebook Seite in Bezug auf Keywords. Eigentlich lässt sich eine Seite auf Facebook nur auf den Seitentitel hin optimieren. Und das ist in der Regel der Firmenname – oder bei Freelancern oft der eigene Name. Ich hatte auch mal eine Facebook Seite …