Monate: November 2014

Bye, bye, lineares Fernsehen

Ich war der Film- und Fernsehbranche ja immer schon sehr zugeneigt. Schon als ich noch zur Schule ging, wollte ich Filmproduktion studieren und habe mehrere Kurzfilme gedreht, die auch auf Festivals zu sehen waren. Ich bin dann nur 2001/02 herum durch das Bewerbungsverfahren an den Filmhochschulen gerasselt. Damals war das eine große, emotionale Katastrophe für mich. Heute bin ich ganz froh darüber, dass es so gekommen ist. Seit ich freiberuflich arbeite, bin ich immer noch mit Film und Fernsehen verbandlt, wie man bei uns in Bayern sagt. Nur habe ich nichts mehr mit der Produktion zu tun, sondern nur noch mit der Vermarktung, u.a. von TV-Sendern wie TNT Serie, Fernsehserien wie Falling Skies oder Kinofilmen wie Who Am I – Kein System ist sicher. Und das finde ich großartig, in dieser Branche fühle ich mich nämlich nach wie vor sehr wohl. Wie sich der Fernsehmarkt wandelt, ist deshalb natürlich ein Thema, das mich interessiert. Hat lineares Fernsehen, mit dem wir alle groß geworden sind, endgültig ausgedient? Noch scheint es nicht so weit zu sein, aber …

Ein Satz und seine Bedeutung

Wenn ich Artikel oder Bücher lese, arbeite ich mit den Texten. Das heißt ich lese nicht nur, sondern markiere mit einem Stift Schlüsselwörter im Text, mache Notizen direkt ins Buch usw. Ganz analog. Print total, wenn man so will. Ich habe das im Studium gelernt und ich halte diese Arbeitsweise für sehr effektiv. Das Ganze sieht dann in etwa so aus: Wer genau hinschaut, kann in diesem Foto vielleicht sogar den Satz lesen, den ich markiert habe. Dieser Satz und das, was er aussagt, waren nämlich ausschlaggebend für diesen Blogpost hier. Der Satz lautet: „The value of any bit of information increases through social interaction.“ Großartig, oder? Noch mal zum Genießen – und diesmal frei von mir ins Deutsche übersetzt: „Durch soziale Interaktion gewinnt jede Art von Information an Wert.“ Von meiner Warte als Community und Social Media Manager aus, ziehe ich vor allem die folgende Bedeutung aus diesem Satz: Unternehmen können so viel Schrott im Social Web posten wie sie wollen. Wenn ihr Content beim Publikum nicht auf Resonanz stößt, wenn er alle kalt lässt, wenn er den Leuten …

Brand Story: Die eigene Marke großartig inszenieren

Ich bin ein großer Fan des Blogs „The Story of Telling“ von Bernadette Jiwa. Ihr gelingt es ziemlich gut, große Themen in kleine Stückchen zu portionieren und diese dann wunderbar in Worte zu fassen. So zum Beispiel in ihrem Artikel über die Charakteristiken großartiger Marken-Stories. Sie zählt 14 Punkte auf, die Unternehmen, die auf Storytelling setzen, im Hinterkopf behalten sollten. Die ersten sieben Punkte gibts hier – frei ins Deutsche übersetzt von mir selbst: Großartige Marken-Stories… …haben einen Wahrheitsgehalt. …werden ganz bewusst formuliert und erzählt. …verfolgen ein höheres Ziel. …fügen einer Ware einen immateriellen Wert hinzu. …brauchen Zeit. …machen den Kunden zum Helden. …beeinflussen, wie Menschen zu einem Produkt oder Service stehen.  Die restlichen sieben Punkte, die großartige Marken-Stories auszeichnen, gibts im Blogpost „The Characteristics of Great Brand Stories“ zu lesen.

First Screen, Second Screen, Third Screen oder was?!

Für ein externes Marketing-Blog schreibe ich gerade an einem Artikel über die Multiscreen-Nutzung speziell im Gaming-Bereich. Ziemlich interessantes Thema, finde ich. Wir reden ja bislang meist nur von First und Second Screens und meinen damit, dass Nutzer sich z.B. während sie fernsehen Zusatzinfos online beschaffen, indem sie parallel mit ihrem Smartphone oder Tablet im Netz surfen. Dass diese First/Second-Screen-Aufteilung zu starr gedacht ist und dass es in den meisten Fällen gar keinen direkten Zusammenhang zwischen den Inhalten auf dem einen Screen und denen auf dem anderen gibt, davon handelt die Studie „Catch Me If You Can!“ von InteractiveMedia und United Internet Media vom Frühjahr 2013. Sie steht hier kostenlos zur Ansicht und zum Download zur Verfügung. Bild: Screenshot von www.multi-screen.eu