Monate: August 2013

Spotify Musiktipps auf Facebook: Eindeutig verbesserungswürdig

Gerade eben habe ich mich auf Facebook eingeloggt und war positiv überrascht von dem, was ich sah. Facebook zeigt mir neuerdings ganz oben im Newsfeed Musiktipps an – basierend auf der Musik, die ich über Spotify höre. Das ist eine gute Sache und das Ganze sieht so aus: Tatsächlich habe ich in letzter Zeit eine Menge Deadmau5 und Keziah Jones gehört. Beiden habe ich auch Playlists auf Spotify gewidmet. Insofern hatte Facebook meine volle Aufmerksamkeit. Und natürlich habe ich geklickt, um mir die neuen Songs anzuhören. Nur leider… …wurde ich ganz schnell ausgebremst. Es ist keine gute Sache, mir Musiktipps zu präsentieren, die ich aufgrund von Lizenzbestimmungen oder sonstigen Einschränkungen gar nicht hören kann, auch wenn ich es wollte. Und ich wollte. Tja, schade. Ich bin ja schon ein Fan von interessenbasierten Vorschlägen, die sitzen. Aber – sie müssen halt auch sitzen. Bekomme ich einen Vorschlag angezeigt, muss ich auch Zugriff drauf haben, so wie es mir Facebook in diesem Fall suggeriert hat. Das ist doch die eigentlich soziale Komponente bei dem Ganzen: Facebook weiß, …

Local Facebook – ein Praxisbeispiel

Unter „Local Facebook“ verstehe ich den Einsatz von Facebook in einem lokalen oder regionalen Kontext. Die Frage, die mich treibt, ist: Ist es eigentlich sinnvoll, das größte soziale Netzwerk der Welt nur lokal zu nutzen? Zum Beispiel in einem Umfeld, das über die eigene Kleinstadt oder den eigenen Stadtteil, in dem man wohnt, nicht hinausgeht? Verschenkt man dadurch nicht das riesige Potenzial, das Facebook bietet? Gerade kleine Unternehmen, die lokal tätig sind – einzelne Bäckereien, Friseure, Buchhändler etc., also alle, die nicht Teil einer Kette mehrerer Filialen sind – sollten sich diese Fragen ernsthaft stellen, wenn sie auf Facebook schielen und mit dem Gedanken spielen, die Plattform zu nutzen. Ich will diese Fragen, so wichtig sie auch sind, an dieser Stelle gar nicht vertiefen. Ich hatte nach einem persönlichen Erlebnis auf Facebook nur die große Lust, sie in meinem Blog zu stellen – vielleicht, um sie so im Hinterkopf zu behalten und zu einem späteren Zeitpunkt Antworten zu suchen. Dieses persönliche Erlebnis, das das Ganze ausgelöst hat, ist ein ganz einfaches, um nicht zu sagen ein …

Nächster Stopp: Kroatien

Wer mich kennt, weiß, dass ich mehrmals im Jahr Arbeitsurlaube einlege. Das sind Aufenthalte meistens im Ausland, bei denen ich die perfekte Balance zwischen Leben und Arbeiten suche. Ich widme mich weiter meinen Aufgaben als Social Media und Community Manager, nehme mir aber auch Zeit für mich und meine eigenen Projekte (und für die Highlights des Landes natürlich: Natur, Essen, Sonne… was eben so dazu gehört). Vom 17. August bis einschließlich 3. September bin ich mal wieder unterwegs. Diesmal geht es erst an die kroatische Adriaküste, dann auf eine Hochzeit ins bulgarische Hinterland. Quelle: Wikimedia Commons Diesmal mit im Gepäck: zwei Laptops ein USB-Stick mit allen wichtigen Daten ein iPad ein Anzug (für die Hochzeit) eine Lederhose (ebenfalls für die Hochzeit – für den Fun Part) das Buch „Das wilde Netzwerk. Ein ethnologischer Blick auf Facebook.„ und natürlich das Buch, das niemals fehlen darf: „Masters of Doom. How Two Guys Created An Empire And Transformed Pop Culture.„ Also dann, bis zum 16. August bin ich noch erreichbar, dann erst wieder ab dem 4. September. Genießt …

Social Media Strategie-Entwicklung für kleine Unternehmen nach dem 7C Modell

Das 7C Modell von talkabout communications ist ein hilfreiches Werkzeug für alle, die eine Social Media Strategie entwickeln wollen, sei es für das eigene Unternehmen oder für Kunden. Auch ich greife bei meinen Projekten gerne auf dieses Modell zurück, weil es alle wichtigen Themen abdeckt, die von strategischer Bedeutung sein können (aber es nicht unbedingt sind – kommt ganz auf den Einzelfall an). Gerade bei kleinen Kunden wie regionalen Einzelhändlern, Freiberuflern oder lokal tätigen Vereinen erschien mir 7C jedoch häufig zu komplex, eben weil das Modell alle Strategiefelder umfasst. Einige davon sind aber für diese kleinen Unternehmen in der Praxis weitgehend irrelevant. Deshalb kostete es in diesen Fällen meist viel Zeit, 7C auf das zu reduzieren, was für den jeweiligen Kunden wirklich wichtig ist. Mirko Lange, ehemals Geschäftsführer von talkabout communications, hat nun die Darstellung des 7C Modells modifiziert. Tatsächlich ist es nur eine veränderte Darstellung, keine inhaltliche Veränderung. Aber in dieser neuen Sicht auf 7C stehen nun die zwei Bereiche im Fokus, um die sich bei der Entwicklung von Social Media Strategien letztendlich alles dreht: …