Monate: Mai 2013

Storytelling bei BrewDog UK

Bei Marken, die eine starke Story und einen konsistenten Markenauftritt hinlegen, werden die Menschen hellhörig. Marken, die Wert legen auf Identität und deren Inszenierung, bleiben in Erinnerung. Über diese Marken spricht man. Das ist der berühmte Word-of-Mouth-Effekt. Mundpropaganda ist ein starker Treiber, gerade online und insbesondere in Social Media. BrewDog UK, die Scottish Craft Beer Company, ist so eine Marke, ganz offensichtlich. Mit hochprozentigen Bieren, die Namen wie „Tactical Nuclear Penguin“ oder „Sink the Bismarck“ tragen, inszenieren sie sich martialisch, teilweise kontrovers (schaut euch das Video weiter unten an) – aber wirkungsvoll. Wirft man einen Blick auf ihre Website und liest dazu den Eintrag über sie in der deutschen Wikipedia (v.a. den Abschnitt über Biere), wird das ziemlich schnell deutlich. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass so eine fancy story einer derart abgefahrenen Marke auf Facebook geteilt wird. Auf diese Weise wurde ich erst auf BrewDog aufmerksam. Word of Mouth eben…

Vive la France!

Bild: Wikimedia Commons Das Wichtigste vorab: Ich verweile vom 18. Mai bis 1. Juni im Rahmen eines Arbeitsurlaubs an der Cote d’Azur und bin in dieser Zeit nur per E-Mail zu erreichen. Ab dem 3. Juni bin ich wieder im Einsatz. So, und jetzt zum schönen Teil dieses Blogposts. Ich freue mich auf die Reise, denn ich habe gute Erinnerungen an Frooonkreiiiisch. Als ich 17 war, büxte ich zusammen mit einem Kumpel für eine Woche aus. Unseren Eltern erzählten wir, wir gingen auf Deutschlandtour mit der Bahn. In Wahrheit fuhren wir aber 17 (!) Stunden mit dem Zug nach London und campten dort, dann weiter nach Paris und campten dort, schließlich nach Brüssel, wo wir eine Nacht am Hauptbahnhof verbrachten, bevor unser Anschlusszug zurück nach Hause ging. Das war ein Abenteuer, damals, 1997. Kurz nachdem wir in Paris waren, hatte Lady Di diesen tragischen Autounfall und erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir am Hauptbahnhof in Köln standen und die Nachrichtensendungen auf der Großbildleinwand verfolgten. „Excuse moi, madame. Nous …

Happy Wootday! danny woot wird 2 Jahre alt

Der weise Bilbo Beutlin sagte einst im ersten Teil der „Herr der Ringe“-Filmtrilogie: „Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinauszugehen. Du betrittst die Straße – und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nie wissen, wohin sie dich tragen.“ Es mag gefährlich sein, aus der Haustür hinauszugehen, die lieb gewonnene Heimat zu verlassen, unbekanntes Terrain zu betreten und einem Weg zu folgen, den man nie zuvor gegangen ist. Andererseits ist das unbekannte Neue ein ganz wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens – ein ständiger Begleiter. Ich weiß nicht, was morgen kommt. Ich weiß auch nicht, welche meiner Entscheidungen richtig oder falsch sein werden. Ich weiß nur, was ich im Hier und Jetzt tun kann. Und wenn es gut läuft, dann weiß ich auch, was ich tun will. Bleibt also die Frage: tue ich’s oder tue ich’s nicht. Ich für meinen Teil hab’s getan. Heute vor genau zwei Jahren bin ich – bildlich gesprochen – aus meiner Haustür hinausgegangen und habe die Straße betreten. Die Haustür war in meinem Fall der Übergang von …