Jahr: 2012

Unglaublich: Transformers: The Ride

Es ist eine unglaubliche Entertainment-Maschine. Eine Mischung aus 3D-Film, realen Pyro- und Wettereffekten und einem beweglichen Untergrund. Das Ding ist in einer großen Halle untergebracht, und die steht in einem der faszinierendsten, von Menschenhand geschaffenen Arealen, die ich jemals betreten habe: in den Universal Studios Hollywood. Die Rede ist von Transformers: The Ride, einem perfekt inszenierten Trip durch ein urbanes Schlachtfeld, auf dem sich Autobots und Decepticons einen grandiosen Kampf liefern. Am Ende bleibt eine halb zerstörte Stadt – und ein WOW-Gefühl, wie ich es vorher noch nie erlebt habe. Vergnügenspark at its best! Was ist die Story? Der Zuschauer ist Mitglied einer militärischen Einheit. Er trägt den Allspark bei sich, ein mächtiges Artefakt, das Maschinen Leben einhaucht. Die Decepticons – die bösen Transformers – greifen an, denn sie wollen den Allspark haben. Die Autobots – die Guten, die mit den Menschen Seite an Seite kämpfen – wollen dies um jeden Preis verhindern. Ein actiongeladener Kampf entbrennt – und wir mitten drin. Wie ist Transformers: The Ride inszeniert? Als Zuschauer sitzt man mit elf anderen …

12.000 Falling Skies Fans auf Facebook

Gemeinsam mit der unternehmenseigenen Marketing-Abteilung habe ich für meinen Kunden Turner Broadcasting einen neuen Meilenstein auf Facebook erreicht: die deutschsprachige Fan-Seite zur US-Erfolgsserie Falling Skies hat nun mehr als 12.000 Fans. Damit ist sie die mit Abstand größte, deutsche Fan-Seite der Serie auf Facebook. Ich freue mich sehr darüber, denn Falling Skies ist eines meiner Herzensprojekte, für das ich gerne auch weiterhin das Community Management betreue. Besuchen Sie Falling Skies auf Facebook.

Das Ende von Facebook reloaded

Neulich hatte ich in einem Blogpost die Frage in den Raum gestellt, ob vielleicht das Ende von Facebook naht. Der Grund dafür waren die gravierenden Einbrüche in den Interaktionsraten von Facebook Posts, die insbesondere große Unternehmen erleben mussten und die, so wurde vermutet, mit der Einführung der Promoted Posts in Zusammenhang standen. Facebook wurde vorgeworfen, ihren EdgeRank-Algorithmus so geändert zu haben, dass sie bei den werbetreibenden Unternehmenskunden die Nutzung der kostenpflichtigen Promoted Posts pushen können. Wie t3n nun berichtet, sieht alles danach aus, als hätte Facebook tatsächlich Anpassungen am EdgeRank vorgenommen – allerdings mit dem Ziel, die Qualität des Newsfeeds zu erhöhen. Denn wie eine kleine Studie der Agentur We Are Social angeblich zeigt, blieb die Beteiligung der Fans bei den Einzelbeiträgen auf gleichem Niveau, obwohl die Reichweite der Beiträge insgesamt sank. Quelle: t3n.de / techcrunch.com Dies legt den Schluss nahe, dass Seitenbeiträge nicht mehr die große Masse erreichen, sondern gezielter diejenigen Gruppen unter den Fans, für die sie auch tatsächlich relevant sind (und insofern auch Interaktion auslösen). Irrelevante Beiträge gehen im Rauschen unter. Für Social Media …

Kundenservice im Social Web

Hier ist eine weitere schöne Präsentation von Mirko Lange von talkabout communications, diesmal zum Thema „Kundendienst über Social Networks“. Die zentrale These lautet: „Social Media Kundendienst ist das bessere Marketing.“ Diese Präsentation begeistert mich. Nicht nur weil ich Kundenservice für ein wichtiges und sehr spannendes Thema halte (gerade in Deutschland können Sie mit gutem Service so richtig punkten), sondern auch weil die Präsentation mit einem starken Perspektivenwechsel beginnt, der so manchen Betrachtern erstmal ungewöhnlich erscheinen dürfte. Wer geschäftlich, also mit seinem Unternehmen im Social Web aktiv ist, fragt sich früher oder später: warum eigentlich? Diese Frage sollte – so ganz nebenbei bemerkt – möglichst früh beantwortet werden. Auf die Frage „Warum eigentlich?“ lautet eine mögliche und durchaus nahe liegende Antwort: „um neue Kunden zu gewinnen.“ Und wie ist das zu erreichen? Auch hier mag man, z.B. als Betreiber einer Facebook-Seite, spontan aus dem Bauch heraus antworten: „Erst machen wir sie zu Fans, dann bieten wir ihnen auf der Seite unsere Produkte und Services an – und mit etwas Glück kaufen sie und werden so zu unseren …

Warum kleine Unternehmen mit Social Media scheitern

Andrew Dodson beschreibt auf business2community.com ein Problem, das kleine Unternehmen häufig mit Social Media haben: sie sehen einfach keine Erfolge. Sie investieren Zeit, manchmal Geld, und es kommt kaum was dabei herum. Die Beziehung zwischen Unternehmen und Social Media gleicht einem Flirt, der einfach nicht zu einer festen, dauerhaften Bindung führen will. Die Konsequenz: Kleine Unternehmen stellen ihre Social Media Aktivitäten oftmals frühzeitig wieder ein. Das ist äußerst schade. Denn auch Kleinunternehmen, Freiberufler, Startups und Vereine können aus Social Media eine Menge herausholen, wenn sie etwas Vorarbeit leisten und ein paar einfache Regeln beachten. Hier ein paar Tipps von Andrew Dodson und mir, wie Sie mit Social Media richtig arbeiten: Weniger ist mehr: Werden Sie erstmal nur auf einer Social Media Plattform wie Facebook, Twitter oder Xing aktiv. Die Aktivitäten lassen sich später immer noch ausweiten. Das ist besser, als groß zu starten und dann zu reduzieren. Bleiben Sie sich treu: Haben Sie stets im Blick, wer Sie sind und was Ihr Unternehmen oder Ihre Marke repräsentiert. Richten Sie Ihre Social Media Kommunikation inhaltlich daran aus. Langfristig …

7C-Modell für Social Media Strategien

Ich habe Mirko Lange von talkabout communications an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing kennengelernt. Es war Anfang 2011 im Lehrgang „Social Media Manager“. Schon damals verstand er es, mit seinen Präsentationen nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern vor allem auch zu überraschen und das Publikum zu unterhalten. Jetzt hat Mirko Lange es mal wieder getan. Er hat mal wieder eine richtig gute Präsentation erarbeitet und online gestellt. Schwerpunkt diesmal: die Entwicklung von Social Media Strategien nach dem 7C-Modell. Wer Mirko Lange kennt, kennt auch eines seiner Lieblingszitate. Es taucht quasi in jeder seiner Präsentationen über Social Media Strategien auf: „Es gibt keine größere Verschwendung, als das Falsche richtig gut zu machen.“ In anderen Worten: Wer Social Media nutzen will, muss zunächst wissen, was er damit überhaupt erreichen kann. Dann muss er sich klar darüber werden, was er erreichen will. Und schließlich muss er wissen, wie er das, was er erreichen will, auch tatsächlich erreicht. Eine Social Media Strategie hilft Unternehmen, das Richtige richtig gut zu machen, nicht das Falsche. Für jedes Unternehmen, egal ob …

Das Ende von Facebook?

Vor kurzem bin ich über zwei sehr interessante Artikel im Blog von Simply Zesty gestoßen. Beide Artikel (siehe die Links ganz unten) üben massiv Kritik an Facebook. Denn insbesondere die Betreiber großer Marken- und Unternehmensseiten bemerkten in den vergangenen Wochen einen massiven Einbruch bei den Interaktionsraten auf ihre Beiträge – ganz plötzlich, wie aus heiterem Himmel. In etwa zeitgleich führte Facebook ein neues Feature für Seitenbetreiber ein: die Möglichkeit, einzelne Beiträge hervorzuheben und ihre Reichweite dadurch (wieder) deutlich zu erhöhen  – gegen Bezahlung natürlich. Willkommen in der neuen Welt von Facebook, in der Seitenbetreiber offenbar nur noch dann eine echte Chance haben, sich zu behaupten, wenn sie exzellenten Content posten UND dafür blechen, dass er gesehen wird. Das dürfte die Social Media Manager in den Unternehmen nicht nur ärgern, sondern auch ganz schön ins Schwitzen bringen. 5% Reichweite Bislang galt die Devise: Baue auf Facebook eine große Community auf, dann sparst du dir weitere Ausgaben für Werbeanzeigen. Denn wenn du eine Community hast, kannst du sie jederzeit mit eigenen Postings erreichen. Und je besser dein Content …

Red Bull Stratos Bullshit Sause

Vor Felix Baumgartners großem Sprung powered by Red Bull am vergangenen Sonntag ahnte vermutlich niemand, welche Ausmaße das Ganze tatsächlich annehmen würde. Es war eine Riesenaktion von Red Bull, das war im Vorfeld klar. Mit Baumgartner, dem verrückten Hund, ist es gelungen, drei neue Weltrekorde aufzustellen. 50 Millionen Euro hat Red Bull die Aktion gekostet. Ein Haufen Geld ist das. Im Nachhinein war es aber ganz offensichtlich eine gelungene Investition, zumindest aus Unternehmenssicht, wenn man sich ein paar Fakten anschaut: Mehr als 8 Millionen Menschen verfolgten den Sprung via Live-Stream in Red Bulls Youtube Channel. Der Nachrichtensender n-tv erreichte mit mehr als 7 Millionen Zuschauern eine Einschaltquote von 19,9 Prozent, und damit das rund 20-fache seiner normalen Quote, wie Spiegel Online berichtet. Hinzu kommen die vielen, viiiiiiiielen, unglaublich viiiiiiiiiiiiiiiieln Postings im Web, die „Go, Felix, Go!“-Rufe auf Facebook, die Fotoserien auf Instagram, Trending Topics auf Twitter… Es war Wahnsinn. Die Welt stand still. Alle hielten den Atem an. Nur im Social Web versucht jeder zu trumpfen. Sie alle wollten ein Stück vom Aufmerksamkeitskuchen abhaben. Die große Bullshit Sause …