Zitat des Tages

“Storytelling means you have to reveal something beyond self-congratulations. It is not just a gimmick to sell more crap.”

Michael Margolis, CEO von Get Storied

Storytelling bei BrewDog UK

Bei Marken, die eine starke Story und einen konsistenten Markenauftritt hinlegen, werden die Menschen hellhörig. Marken, die Wert legen auf Identität und deren Inszenierung, bleiben in Erinnerung. Über diese Marken spricht man. Das ist der berühmte Word-of-Mouth-Effekt. Mundpropaganda ist ein starker Treiber, gerade online und insbesondere in Social Media.

BrewDog UK, die Scottish Craft Beer Company, ist so eine Marke, ganz offensichtlich. Mit hochprozentigen Bieren, die Namen wie “Tactical Nuclear Penguin” oder “Sink the Bismarck” tragen, inszenieren sie sich martialisch, teilweise kontrovers (schaut euch das Video weiter unten an) – aber wirkungsvoll. Wirft man einen Blick auf ihre Website und liest dazu den Eintrag über sie in der deutschen Wikipedia (v.a. den Abschnitt über Biere), wird das ziemlich schnell deutlich.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass so eine fancy story einer derart abgefahrenen Marke auf Facebook geteilt wird. Auf diese Weise wurde ich erst auf BrewDog aufmerksam. Word of Mouth eben…

brewdog Storytelling bei BrewDog UK

Vive la France!

800px CapFerrat Vive la France!

Bild: Wikimedia Commons

Das Wichtigste vorab:

Ich verweile vom 18. Mai bis 1. Juni im Rahmen eines Arbeitsurlaubs an der Cote d’Azur und bin in dieser Zeit nur per E-Mail zu erreichen. Ab dem 3. Juni bin ich wieder im Einsatz.

So, und jetzt zum schönen Teil dieses Blogposts.

Ich freue mich auf die Reise, denn ich habe gute Erinnerungen an Frooonkreiiiisch. Als ich 17 war, büxte ich zusammen mit einem Kumpel für eine Woche aus. Unseren Eltern erzählten wir, wir gingen auf Deutschlandtour mit der Bahn. In Wahrheit fuhren wir aber 17 (!) Stunden mit dem Zug nach London und campten dort, dann weiter nach Paris und campten dort, schließlich nach Brüssel, wo wir eine Nacht am Hauptbahnhof verbrachten, bevor unser Anschlusszug zurück nach Hause ging.

Das war ein Abenteuer, damals, 1997. Kurz nachdem wir in Paris waren, hatte Lady Di diesen tragischen Autounfall und erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir am Hauptbahnhof in Köln standen und die Nachrichtensendungen auf der Großbildleinwand verfolgten.

“Excuse moi, madame. Nous cherchons un supermarché.” Ein paar Tage zuvor, mitten auf der Champs-Élysées in Paris, wo es hunderttausende Läden und Prachtbauten gibt, aber keinen Supermarkt, suchten wir ausgerechnet nach günstigem Essen. Wir waren Schüler damals und weder wollten, noch konnten wir uns viel leisten.

Ich erinnere mich, dass ich am Ende unserer Reise mit 12 Pfennigen in der Brieftasche wieder zu Hause ankam. Uns beiden war sowas von das Geld ausgegangen… Und diese 12 Pfennige hatte ich noch, nachdem ich am Hauptbahnhof in Brüssel den Fotoapparat meiner Schwester einem Fremden als Pfand mitgab, weil ich mir von ihm 50 D-Mark geliehen hatte, damit ich noch ein Rückfahrtticket kaufen konnte.

Ach, das war eine schöne Zeit. Und wisst ihr was: am Samstag heißt es wieder für mich Vive la France! Diesmal geht es aber nicht nach Paris, sondern nach Antibes an der wunderschönen Cote d’Azur. Das Wetter soll zwar nicht so prickelnd werden, zumindest nicht am Anreisetag, aber ich hab mir eh vorgenommen, nicht nur zu faulenzen, sondern auch zu arbeiten. Viva la Rain!

Vor etwa einem Jahr, müsst ihr wissen, habe ich nämlich die spezielle Reisekategorie der Arbeitsurlaube für mich entdeckt. Das heißt: wegfahren, um das Beste aus beiden Welten zu genießen: schöne Orte, viel Sonne und das Meer auf der einen Seite; meine Projekte voranbringen auf der anderen Seite. Das funktioniert prima! Ist zwar nicht ganz günstig, aber dafür bin ich umso produktiver.

Zuletzt habe ich einen solchen Arbeitsurlaub im Januar dieses Jahres gemacht. Da ging es mit einem Kumpel nach Las Vegas, wo wir strahlenden Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad genießen konnten, während es zu Hause schneite und alle vor Kälte bibberten. Im Hardrock Hotel in Vegas erledigte ich morgens die Arbeit für meine Kunden, während ich tagsüber auf einer Messe war (der eigentliche Grund meiner Reise) und nachts in den Casinos abhing. Und als die Daheimgebliebenen ihre rissigen Lippen eincremten, kehrte ich mit einem leichten Sonnenbrand im Gesicht nach Deutschland zurück. Das Leben kann so schön sein.

Diesmal also zwei Wochen Cote d’Azur. Eine 80 Quadratmeter große Ferienwohnung wartet auf uns. Wir sind zu dritt. Bleibt nur zu hoffen, dass die versprochene LAN-Verbindung vor Ort auch wirklich ihren Dienst tut. Sonst muss ich die völlig überteuerten Travel & Surf Pässe der Telekom buchen und mein iPhone zum Modem degradieren. Das mach ich echt nur ungern. Viva la Ei!

Wir sehen uns im Juni.

Happy Wootday! danny woot wird 2 Jahre alt

2 Jahre danny woot Happy Wootday! danny woot wird 2 Jahre alt

Der weise Bilbo Beutlin sagte einst im ersten Teil der “Herr der Ringe”-Filmtrilogie:

“Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Haustür hinauszugehen. Du betrittst die Straße – und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nie wissen, wohin sie dich tragen.”

Es mag gefährlich sein, aus der Haustür hinauszugehen, die lieb gewonnene Heimat zu verlassen, unbekanntes Terrain zu betreten und einem Weg zu folgen, den man nie zuvor gegangen ist. Andererseits ist das unbekannte Neue ein ganz wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens – ein ständiger Begleiter. Ich weiß nicht, was morgen kommt. Ich weiß auch nicht, welche meiner Entscheidungen richtig oder falsch sein werden. Ich weiß nur, was ich im Hier und Jetzt tun kann. Und wenn es gut läuft, dann weiß ich auch, was ich tun will.

Bleibt also die Frage: tue ich’s oder tue ich’s nicht. Ich für meinen Teil hab’s getan.

Heute vor genau zwei Jahren bin ich – bildlich gesprochen – aus meiner Haustür hinausgegangen und habe die Straße betreten. Die Haustür war in meinem Fall der Übergang von der sozialversicherungspflichtigen, abhängigen Beschäftigung – oder kurz:  Festanstellung – zur selbstständigen Arbeit als Freiberufler; die Straße der mir bis dato unbekannte Weg, den Unternehmer gehen.

Heute vor genau zwei Jahren beendete ich meine Karriere als festangestellter Community Manager und machte mich selbstständig. In den Firmen, in denen ich zuvor tätig war, hätte ich vielleicht eine großartige Karriere vor mir gehabt – vielleicht. Aber ich wollte etwas anderes. Ich wollte anders arbeiten, eigene Ideen umsetzen, keinen Regeln folgen müssen, die ich für blödsinnig hielt (davon gibt es in Unternehmen immer reichlich).

Also überlegte ich: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte, wenn das Experiment Selbstständigkeit in die Hose geht? Die Antwort: wieder in die Festanstellung wechseln zu müssen. Dieses Risiko schien mir durchaus akzeptabel. “Kann nicht gut gehen, klappt trotzdem”, dachte ich mir. Und so entschloss ich mich, die Sache auszuprobieren und ein freier Social Media und Community Manager zu werden.

Es war der 2. Mai 2011. Ein Montag. Für viele andere war es vermutlich wieder so ein deprimierender Start in eine neue Arbeitswoche. Dieselben Aufgaben, dieselbe Routine, dieselben Kollegen, alles wie gehabt. Für mich aber begann an diesem Tag nicht nur ein neues, berufliches Leben, sondern eine neue Identität ihre Form anzunehmen.

dannywoot logo transparent1 Happy Wootday! danny woot wird 2 Jahre alt

danny woot. Mit diesem Markennamen wollte ich mich von Anfang an als Social Media und Community Manager präsentieren. Ich habe nichts gegen Anglizismen, überhaupt nicht. Außerdem hat “woot” eine besondere Bedeutung für mich, denn Gamer (ihr wisst schon: die, die Killerspiele spielen und einsam vor ihren Rechnern dahinvegetieren) benutzen es gerne in einem Moment des Triumphs, wenn im Spiel etwas Tolles passiert, etwas, das sich lohnt, besonders erwähnt zu werden. “Woot” ist ein sprachliches Zeichen für maximale positive Energie. “Woot” ist hart, schnell und kraftvoll. Und weil ich selbst gerne Zeit in Games investiere, liegt mir “woot” einfach. Ich mag es.

So kam ich also zu meinem Markennamen danny woot. Er hat zudem eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem echten Namen: Daniel Wagner. Daniel – Danny. Wagner – Woot. Das gefiel mir auf Anhieb. Aber zurück zu dem besagten Montag vor zwei Jahren…

Alles fühlte sich ganz anders an an diesem ersten Tag als freier Mann. Ich fuhr an diesem Montag nicht zur Arbeit. Ich ging einfach rüber in mein Home Office – Rechner an – fertig. Büroklamotten? Ach was. Pyjama war gut. Mittags marschierte ich nicht zum Fastfood-Italiener, sondern runter in die Küche und kochte selbst. Irgendwas Gemüsiges war es, so genau kann ich mich nicht mehr erinnern.

Und dann diese endlose Stille im Haus… herrlich! Da bin ich großer Fan von. Kein Chef, der plötzlich hereinschneit. Keine Kollegen, die mich mit belanglosen Dingen vollschwafeln (ich hatte in der Vergangenheit viele ganze tolle Kollegen, das sei an dieser Stelle angemerkt). Nur ich und das leise Surren des Lüfters, der sich in meinem alten Dell-Laptop drehte und drehte und drehte, als gäbe es kein Morgen mehr.

Bis heute hat sich an all dem wenig geändert (nur der Dell-Laptop macht jetzt Pause – mittlerweile arbeite ich am Mac). Eigentlich verläuft fast jeder meiner Arbeitstage so schön wie oben beschrieben. Der Schritt in die Selbstständigkeit bescherte mir eine völlig neue Lebensqualität. Ich bin häufig zu Hause, an dem Ort, an dem ich mich wohl fühle. (Auch meine Frau weiß meine Dienste als Frühstücks- und Mittagessen-Zubereiter mittlerweile sehr zu schätzen.) Ich kann im Home Office konzentriert arbeiten und habe dort einen fantastischen Ausblick auf unseren Kirschbaum im Garten.

dannywoot ausblick office Happy Wootday! danny woot wird 2 Jahre alt

Auch habe ich genug Freizeit und damit ein relativ geringes Stresslevel. Und Urlaube sind zeitlich wie finanziell auch drin. Mehr geht kaum. Ich bin happy, dass sich in den vergangenen zwei Jahren alles so gut entwickelt hat.

Das wäre nicht möglich gewesen ohne meine Kunden, die ich von Tag 1 meiner Selbstständigkeit an hatte. Eben weil ich nicht auf gut Glück meine Festanstellung aufgab, sondern schon den ersten großen Auftrag in der Tasche hatte, hatte ich das so wichtige Quäntchen Sicherheit auf meiner Seite, das es mir erlaubte, mich voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren und wenig Zeit in die Akquise neuer Projekte zu stecken.

An dieser Stelle möchte ich meinen Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern ein herzliches Dankeschön aussprechen, allen voran Simon, Nicolas, Silke, Sebastian, Karen, Frauke, Robert und Christine. Es ist mir eine Freude, für euch zu arbeiten und gemeinsam mit euch zu versuchen, für euer Business immer das Beste aus Social Media herauszuholen.

Heute ist Donnerstag, der 2. Mai 2013. Mein Label danny woot feiert seinen 2. Geburtstag. Ich habe keine Party geplant und schicke auch kein Mailing rum. Ich wollte einfach nur darüber bloggen – über den Happy Wootday, der sich mittlerweile zum zweiten Mal jährt.

Es gibt Momente, da will ich mich in Ehrfurcht vor dem Leben verneigen und denke nur noch an eins: Leben ist der Wahnsinn. Jetzt ist wieder so ein Moment. Ich blicke zurück und sehe fast nur Positives. Wer kann das schon von sich behaupten…? Ich hatte viel Glück auf meinem Weg. Vermutlich schätze ich die beiden letzten Jahre – und auch die Zeit davor –  deshalb so sehr. Und vermutlich blicke ich deshalb auch ziemlich optimistisch in die Zukunft, auch wenn ich noch so viel vorhabe und nicht weiß, was daraus wird.

Aber so ist das Leben eben: Wenn man aus der Haustür hinausgeht, die Straße betritt und nicht auf seine Füße achtet, dann weiß man nicht wohin sie einen tragen.

Onkel Dagobert is in the house

IMG 0113 1024x1024 Onkel Dagobert is in the house

Ich würde nicht von mir behaupten, ein riesengroßer Dagobert Duck Fan zu sein. Dafür kenne ich mich zu wenig in dem ganzen Duck-Kosmos aus. Aber: ich mag die Figur des schrulligen Fantastilliardärs aus Entenhausen sehr. Die Geschichte von Dagobert Duck ist die Geschichte eines einst einfachen jungen Mannes, der nach Amerika auszog, um das große Glück zu finden. Dagobert wollte reich werden, hat hart gearbeitet, ist stets seinen eigenen Weg gegangen und war am Ende – mit etwas Glück – sehr erfolgreich. Es ist eine klassische Heldenreise, die als Grundmuster in zahlreichen Mythen zu finden ist.

Die Lebensgeschichte von Dagobert Duck zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Sie hat sich ihren Platz auf meinem Schreibtisch definitiv verdient. Und als ich online diese wunderbare, 50 cm große Statue von Onkel Dagobert gefunden habe, musste ich einfach zugreifen. Schade ist nur, dass sein berühmter Glückszehner (seine erste, selbst verdiente Münze) nicht Bestandteil dieser Statue ist. Das wäre noch das Sahnehäubchen gewesen.

Die Statue schmückt jetzt jedenfalls mein Office. Dort habe ich übrigens noch weitere Sammlerartikel stehen – zu Star Wars, Transformers, Back to the Future… ich mag sowas. :) Vielleicht poste ich demnächst mal ein Foto.

600 Likes, 100 Shares, 98% virale Verbreitung

falling skies staffel 3 dannywoot 600 Likes, 100 Shares, 98% virale Verbreitung

Am 11. Juni startet die 3. Staffel der US-Erfolgsserie Falling Skies auf TNT Serie. Das Posting, mit dem der Starttermin auf Facebook angekündigt wurde, erreichte ausgesprochen gute Interaktionsraten – und das ohne unterstützende Werbeschaltungen. Wie uns das gelang, schildere ich in diesem Blogpost. 

Im Auftrag von Turner Broadcasting System Deutschland betreue ich seit Ende 2011 das Community Management auf der Facebook Seite von Falling Skies. Es ist die größte, deutschsprachige Facebook Community zu dieser US-SciFi-Serie, die von Steven Spielberg und Dreamworks Television produziert wird.

Dieses Projekt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Zum einen liegt es thematisch voll und ganz auf meiner Wellenlänge (Film und TV, Entertainment, Science Fiction, Endzeit), wodurch mir die Kommunikation mit der Fanbase recht locker von der Hand geht. Zum anderen sind die Falling Skies Fans auf Facebook sehr aktiv, was sich unter anderem in erfreulich guten Interaktionsraten wiederspiegelt.

Gestern haben wir den Start der 3. Staffel von Falling Skies am 11. Juni 2013 auf TNT Serie, dem Seriensender von Turner Broadcasting, angekündigt. Dazu haben wir das oben gezeigte Posting gemacht: ein kurzer Text mit allen wesentlichen Infos, dazu ein gebrandetes Szenenfoto aus Staffel 3 mit Senderlogo und Facebook-Hinweis.

Die Falling Skies Community auf Facebook umfasst derzeit 21.380 Fans. Ohne das Posting mit Ads zu bewerben, hat es innerhalb von 12 Stunden rund 600 Likes und fast 100 Shares generiert. Die erzielte Reichweite entstand damit zu 98% auf viralem Weg, das heißt einzig und allein durch die Interaktionen der Fans.

Wie kamen diese ausgezeichneten Werte zustanden?

Ich werde mal ein paar Gründe aufzählen, die meiner Erfahrung nach ausschlaggebend dafür waren:

Demografie und Nutzerverhalten 

Die am stärksten vertretene Altersgruppe auf der Falling Skies Facebook-Seite ist die der 13-17jährigen. Diese Information ist öffentlich einsehbar und somit kein Geheimnis. In diesem Alter besteht eine höhere Bereitschaft, relevante Beiträge zu liken, sharen oder zu kommentieren. Es wird weniger selektiert (“Soll ich das jetzt wirklich teilen?”), sondern häufig einfach drauf los geklickt. Das kommt uns hier natürlich sehr zugute.

Timing

Aufgrund der dominanten Altersgruppe der 13-17jährigen setzen wir die meisten Postings ab 13.00 Uhr ab, wenn die Schule vorbei ist. Postings, die zu früh oder zu spät gemacht werden, erzielen deutlich geringere Interaktionsraten, sofern sie nicht mit Anzeigen beworben werden.

Erwartungshaltung

In den letzten Wochen kamen – auch auf der Facebook Seite des Senders TNT Serie – vermehrt Nachfragen, wann die 3. Staffel endlich startet. Als zuständiger Community Manager habe ich diese Nachfragen zeitnah beantwortet und so viele Informationen an die Fans weitergegeben, wie es mir möglich war. Während ich zunächst nur diverse Varianten von “Der Start ist für Juni 2013 geplant” antworten konnte, konnte ich in den Tagen vor dem finalen Posting sagen, dass der Termin in Kürze feststehen werde. Dadurch – aber auch, weil die Fans wissen, dass auch die ersten beiden Staffeln von Falling Skies jeweils im Juni auf TNT Serie gestartet waren – war eine entsprechende Erwartungshaltung da, die sich steigerte, bis am gestrigen 11. April endlich das erlösende Posting kam und die Nachricht vom Starttermin von Staffel 3 die Runde machte. Natürlich wurde das von den Fans mächtig geliked und geteilt.

Relevanz

Falling Skies ist eine Erfolgsserie mit einer großen, internationalen Fanbase. Nicht umsonst wurden bereits drei Staffeln produziert – und hoffentlich folgen auch noch eine vierte und fünfte. Da die Facebook Seite, die ich betreue, die mit Abstand größte deutschsprachige Fanseite zu Falling Skies auf Facebook ist, und da sie ganz im Zeichen der US-Serie steht (also keine anderen Serien-News einfließen), haben die dort veröffentlichten Postings eine starke Relevanz für die Serien-Fans. Auch, und insbesondere, der Starttermin der 3. Staffel war natürlich DIE News der vergangenen Wochen – und insofern von besonderer Bedeutung für die Fans, was das Liken und Sharen positiv beeinflusst hat.

Pressearbeit

Natürlich hat Turner Broadcasting auch die klassischen PR-Kanäle genutzt um den Start der 3. Staffel zu kommunizieren. Die vom Sender veröffentlichte Pressemeldung wurde unter anderem von DWDL und Serienjunkies.de aufgegriffen und sorgte so für einen zusätzlichen Schub. In die Pressemeldung ist auch ein Link zur Falling Skies Facebook Seite integriert.

Community Management

Last but not least trägt auch ganz gewiss unser kontinuierliches und engagiertes Community Management dazu bei, dass die Interaktionsraten dieses und früherer Postings so gut ausfielen. Seit Ende 2011 wird die Seite aktiv betreut – kurz vor und während der Ausstrahlung einer Staffel natürlich besonders intensiv, mit ausführlichen Redaktionsplänen und allem, was dazu gehört. Auch den Fans fällt das positiv auf. Sie wissen, dass ihre Aktionen auf der Seite angemessene Reaktionen von uns hervorrufen können. Gute Beiträge, die von den Fans gepostet werden, werden von uns geliked und in besonderen Fällen auf der Seite hervorgehoben. Auch auf Fragen der Fans reagieren wir zeitnah. Diese positive Grundstimmung überträgt sich auch auf das allgemeine Nutzerverhalten auf der Seite – und damit auf die Bereitschaft der Fans, relevante Postings zu liken, zu sharen und zu kommentieren.

Am 11. Juni startet also die 3. Staffel von Falling Skies auf TNT Serie. Voraussichtlich ab Ende Mai werden wir die Seite wieder stärker bespielen und das Tempo über die komplette Ausstrahlung der Staffel hinweg langsam steigern, bis zum großen Staffelfinale.

Wenn ihr das Spektakel verfolgen wollt, klickt hier und werdet Fan von Falling Skies auf Facebook.

Externe Links:

Loddar holding things

Kaum ist Lothar Matthäus auf Facebook und hat dort dieses schicke Willkommens-Posting gemacht…

loddar facebook Loddar holding things

Quelle: Lothar Matthäus’ Facebook-Seite

…ist schon das erste Meme dazu geboren: “Loddar holding things”. Und ein passendes Tumblog gibt’s auch: loddarholdingthings.tumblr.com.

So ist das Social Web: schnell und mächtig. Und lustig ist es auch.

Auf Facebook. Und jetzt?

dannywoot facebook cover Auf Facebook. Und jetzt?

danny woot ist auf Facebook. Neben meinem privaten Profil, das seit ungefähr 2008 bestehen müsste, habe ich seit 17. März 2010 außerdem eine geschäftliche Seite dort. Aber offen gesprochen wusste ich nie so recht etwas mit der Seite anzufangen.

Zwar erarbeite ich Strategiekonzepte für meine Kunden, in denen Facebook mit schöner Regelmäßigkeit vertreten ist. Aber über die eine Frage, mit der immer alles beginnt – Wir sind auf Facebook. Und jetzt? – bin ich für meine eigene Seite nie hinausgekommen.

Wenn es um meine eigene Präsenz im größten sozialen Netzwerk der Welt schon so schlecht bestellt ist, dachte ich mir, dann kann ich das auch gleich ganz offensiv zeigen. Also habe ich alle mehr oder weniger sinnfreien Beiträge seit 2010 entfernt (nicht dass es jemandem aufgefallen wäre) und die einzig konsequente Frage gestellt, die sich in meiner aktuellen Situation zu stellen anbietet: Und jetzt?

undjetzt Auf Facebook. Und jetzt?

Bis ich die Antwort auf diese Frage kenne, herrscht auf meiner Facebook Seite betretenes Schweigen. ___________________________________ (So ganz nebenbei bemerkt, ist das für den Augenblick eine exzellente Strategie.)

Wie Freelancer mit Social Media an neue Projekte kommen – Teil 2

Das ist Teil 2 meiner Artikelserie, wie Freiberufler Social Media für ihre Projektakquise nutzen können. Den ersten Teil mit den ersten beiden Tipps findet ihr hier.

3. Facebook: Seite oder Profil?

dannywoot facebook Wie Freelancer mit Social Media an neue Projekte kommen   Teil 2

Mir kommt es so vor, als wollten alle meine Kunden auf Facebook sein, aber jeder hasst es. Zugegeben, ich entwickle mich auch zunehmend zum Facebook-Kritiker. Dafür liebe ich Twitter und ich empfehle mittlerweile fast allen Social Media Einsteigern, mit Twitter zu starten, weil es einfach ist und alles Wesentliche vermittelt, was Social Media ausmacht (mehr zu Twitter weiter unten).

Facebook hat den großen Vorteil, dass es die größte technische Reichweite von allen Social Media Plattformen hat. Aber es hat auch so einige Nachteile. Neben der eingeschränkten Reichweite, denen sich Facebook Seiten zunehmend konfrontiert sehen, gibt es da noch die mangelhaften Optimierungsmöglichkeiten einer Facebook Seite in Bezug auf Keywords. Eigentlich lässt sich eine Seite auf Facebook nur auf den Seitentitel hin optimieren. Und das ist in der Regel der Firmenname – oder bei Freelancern oft der eigene Name.

Ich hatte auch mal eine Facebook Seite für danny woot, die liegt aber seit Monaten brach. Es ist zunehmend schwieriger geworden, ohne Werbeschaltungen Fans zu gewinnen. Ausgeklügelte Content Strategien erarbeite ich immer nur für meine Kunden, aber irgendwie nie für mich selbst. Das sollte ich mal tun. Dann machen Facebook Seiten vielleicht wieder mehr Sinn für den Eigengebrauch.

Momentan besteht für meinen Eigenbedarf der einzige Sinn einer Facebook Seite darin, bei Google besser gerankt zu werden. Aber diese Aufgabe haben mittlerweile andere Plattformen übernommen. Mehr dazu steht schon in Teil 1 dieser Artikelserie.

Daher bin ich dazu übergegangen, mein persönliches Facebook Profil stärker zu nutzen. Insbesondere heißt das:

  1. Meine Posts sind vermehrt öffentlich und nicht mehr nur für meine Freunde sichtbar. Sie können somit von anderen Facebook Nutzern, mit denen ich nicht befreundet bin, abonniert werden (Tipp: das muss erst in den Kontoeinstellungen aktiviert werden).
  2. Ich gestatte auch beruflichen Kontakten, meinem Netzwerk beizutreten und trenne somit nicht mehr zwischen beruflich und privat.
  3. Ich poste und teile auch Beiträge, die mit meiner Arbeit zu tun haben, binde also mein Netzwerk immer wieder in meinen beruflichen Alltag ein.

So benutze ich mein Facebook Profil zu Zwecken des Selbstmarketing. Ich baue sukzessive mein Netzwerk auf Facebook aus, teile nur ausgewählte, d.h. vor allem relevante Inhalte mit meinen Kontakten (damit senke ich das Risiko enorm, sie mit unwichtigem Zeug zu nerven) und habe auf diese Weise schon so manchen beruflichen Kontakt vermittelt bekommen.

Mein dritter Tipp lautet also: Ein Facebook Profil ist für Freelancer oft besser geeignet als eine Facebook Seite. Mit einem Profil könnt ihr mit anderen auf Facebook direkt in Kontakt treten, chatten, Infos austauschen. Habt ihr eine Seite, ist das so nicht möglich. Wenn ihr ausgewählte Beiträge in eurem Profil öffentlich postet, können andere euren Meldungen sogar folgen, auch wenn sie nicht mit euch befreundet sind. So habt ihr die Chance, euer Netzwerk zu vergrößern.

Externer Link: danny woot auf Facebook – Klickt auf “Abonnieren”, um meinen Beiträgen zu folgen

4. Twitter: schlank, easy & social

dannywoot twitter Wie Freelancer mit Social Media an neue Projekte kommen   Teil 2

Twitter ist toll. Hab ich das schon erwähnt?

Für manche ist Twitter ein bisschen nerdy. Sicher muss man sich etwas damit befassen, muss lernen, wie das mit @ und RT funktioniert. Aber so schwierig ist das nicht.

Hat man diese Phase hinter sich, lässt sich das Social Media Handwerk mit Twitter prima erlernen. Die Plattform erlaubt es einem, jederzeit anderen Nutzern zu folgen, sie anzuschreiben, ihnen durch Retweets Wertschätzung entgegen zu bringen und vieles mehr. Außerdem ist Twitter derzeit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. In Deutschland nutzen es allerdings nur rund 6%.

Dass Twitter in Deutschland noch nicht sehr präsent ist, muss kein Nachteil sein. Gerade für Social Media Einsteiger ist Twitter ein einigermaßen geschützter Raum, in dem Fehltritte keine allzu großen Wellen schlagen. Das ist gut, um die Angst vor Social Media zu verlieren und sich langsam an das Thema heran zu tasten.

Darin liegt aus meiner Sicht der eigentliche Vorteil von Twitter: kontrolliert zu lernen, wie Social Media funktionieren. Weder für SEO noch für die Projektakquise als solche leistet Twitter einen besonders nennenswert guten Dienst für mich. Wer aber auf Twitter aktiv ist und die Regeln gelernt hat, der signalisiert, dass er Social Media kann und offen dafür ist. Und es gibt auch einige interessante Accounts, die Jobangebote (allerdings meist zur Festanstellung oder Praktika) twittern, z.B. @dwdl_jobs.

Mein vierter Tipp lautet also: Wenn ihr euch mit Social Media vertraut machen wollt, startet mit Twitter. Es ist kann nicht viel, aber was es kann, kann es richtig gut.

Externer Link: danny woot auf Twitter – Folgt mir, wenn ihr einen Vogel habt.

5. Der Neuling Google+

dannywoot googleplus Wie Freelancer mit Social Media an neue Projekte kommen   Teil 2

Google+ ist erstaunlich. Es war zu erwarten, dass das soziale Netzwerk nach seinem Start 2011 unheimlich schnell wachsen würde, mit so einem dicken Player namens Google im Hintergrund. Und es kam genau so. Zwar kann Google+ noch nicht mithalten mit der Reichweite von Facebook, aber dafür ist die konsequente Integration von Google+ in die Suchmaschine Google ein echtes Plus. Wenn es so weiter geht, entwickelt sich Google+ zu einem echten SEO-Booster für aktive Nutzer, die in den Kreisen vieler anderer Nutzer sind.

Ich nutze Google+ derzeit nur beiläufig. Auch für dieses soziale Netzwerk braucht es eine konkrete Content Strategie. Und die habe ich für mich noch nicht erarbeitet. Insofern bringt mir Google+ derzeit keine Vorteile im Hinblick auf die Kunden- und Projektakquise.

Mein fünfter Tipp lautet also: Wer die große Masse erreichen möchte, sollte zu Facebook gehen. Google+ ist der Neuling auf dem Markt. Das Netzwerk ist hierzulande noch nicht etabliert und es gibt noch kaum Best Practices für den Einsatz von Google+, an denen man sich orientieren könnte. Lieber erstmal abwarten und beobachten, wohin sich Google+ entwickelt.

Externer Link: danny woot auf Google+

So geht’s weiter

Im dritten und letzten Teil dieser Artikelserie spreche ich über Xing, Slideshare und das eigene Freundes-Netzwerk – und welche Rolle sie für die Akquise neuer Kunden und Projekte spielen.

Wie nutzt ihr Social Media für die Projektakquise?

Wenn ihr Lust habt, postet eure Erfahrungen in den Kommentaren. 

Antenne Bayern sucht…

Die Kabel Deutschland Vertrieb & Service GmbH sucht derzeit einen Online Redakteur / Content Manager (m/w) im Bereich CLM.

Antenne Bayern ist da etwas bescheidener. Sie suchen lediglich eine/n KSUJTARFDM (m/w). Was man da so machen muss, steht nicht dabei. Trotzdem: Interesse, irgendwer?

stepstone ad Antenne Bayern sucht...

UPDATE: Knackiger Schlagzeilenmacher und journalistisches Trüffelschwein als Redakteur für die Morningshow (m/w) – das versteckt sich hinter KSUJTARFDM. Sowas aber auch….

Ich hab die Werbung gesehen und mein erster Impuls war: es muss ein Fehler in der Auslieferung der Anzeige sein. Auf die Anzeige geklickt hab ich natürlich nicht, ich Schelm. Sonst hätte ich die Wahrheit selber rausgefunden. Insofern habe ich an dieser Stelle dem Michael Buchner für den Hinweis zu danken. Merci!